Privater Tanzkurs zu Hause: Wie läuft die erste Stunde ab?

Lucy Lüttjohann • 20. Januar 2026

Vielleicht bist du neugierig. Vielleicht auch ein wenig nervös. Beides ist völlig normal.

Die erste Tanzstunde fühlt sich für viele ungewohnt an, gerade wenn sie zu Hause stattfindet. Genau deshalb gestalte ich sie bewusst ruhig, persönlich und ohne Druck.


Ich bin Lucy. Seit vielen Jahren unterrichte ich Standard-, Latein- und Hip-Hop-Tänze. Vor allem aber begleite ich Menschen dabei, Vertrauen in ihren eigenen Körper zu entwickeln. Tanzen lernen heißt für mich immer auch, Selbstbewusstsein aufzubauen.


In diesem Beitrag nehme ich dich mit in deine erste private Tanzstunde. Schritt für Schritt. Ehrlich und realistisch.


Ankommen und sich erst einmal wohlfühlen


Die erste Stunde beginnt nicht sofort mit Musik und auch nicht mit Tanzschritten. Nachdem ich bei euch angekommen bin, lernen wir uns kennen. Du erzählst mir, warum du tanzen möchtest und was dir wichtig ist. Gleichzeitig nehme ich wahr, wie du dich bewegst und wo du gerade stehst.


Von vielen höre ich zu Beginn des Kurses, dass sie sich unsicher fühlen oder Angst haben, sich zu blamieren. Vielleicht gibt es auch eine ungute Tanzerfahrung aus der Vergangenheit. Genau diese Gedanken dürfen da sein. Sie lösen sich meist schneller auf, als du denkst.


Dein Zuhause als Tanzraum


Wir brauchen zum Tanzen kein Studio, keinen besonderen Boden und auch sonst kein professionelles Equipment. Dein Wohnzimmer reicht völlig aus. Auch der Platz, den du hast, ist fast immer genug. Wenn wir auf 3 x 3 Meter Tanzfläche kommen, ist das absolut ausreichend.

Gemeinsam schauen wir, wie wir den Raum sinnvoll nutzen. Manchmal rücken wir einen Tisch zur Seite oder tanzen einfach diagonal durch den Raum. Hauptsache, wir bleiben unkompliziert.


Das Ziel ist: Du sollst dich dort bewegen, wo du dich ohnehin sicher fühlst. Dein Zuhause hilft dabei enorm.


Klärung deiner Ziele und Wünsche


Bevor wir tanzen, sprechen wir über dein Ziel. Möchtest du Grundschritte lernen, sicherer werden oder dich auf einen konkreten Anlass vorbereiten? Vielleicht willst du einfach wieder Freude an Bewegung finden oder hast früher mal getanzt und möchtest dein Wissen auffrischen.


Ich höre genau zu und stelle gezielte Fragen. So entsteht ein klarer Fokus für die Zeit, die wir gemeinsam haben. Gleichzeitig bleibt genug Raum für Flexibilität.


Gerade im privaten Unterricht ist nichts fest vorgegeben. Der Unterricht passt sich dir an, nicht umgekehrt.


Die ersten Schritte – bewusst und machbar


Dann starten wir mit Bewegung. Ruhig, klar und ohne Hektik. Ich erkläre dir die Grundlagen verständlich und zeige sie dir direkt. Wir wiederholen, variieren und bauen langsam auf. Fehler gehören dazu und sind ausdrücklich erlaubt.


Viele merken schon hier, dass Tanzen weniger kompliziert ist, als sie erwartet haben. Das schafft Vertrauen und nimmt Druck aus dem Moment.


Haltung, Rhythmus und Gefühl


In der ersten Stunde geht es nicht um perfekte Technik. Viel wichtiger sind Haltung, Körperspannung und ein erstes Gefühl für Rhythmus. Diese Grundlagen tragen dich später durch alle Tänze.


Ich gebe dir einfache Impulse, die sofort wirken. Oft verändert sich allein durch kleine Anpassungen dein ganzes Bewegungsgefühl. Das spürst du direkt.


Gerade für Anfänger ist das ein wichtiger Moment. Du merkst, dass Tanzen lernbar ist und nichts mit Talent zu tun hat.


Scheu abbauen und Sicherheit gewinnen


Viele meiner Schüler haben Respekt vor der Tanzfläche. Sie fühlen sich beobachtet oder unsicher. Oder bekommen Schweißausbrüche beim Gedanken an den Eröffnungstanz auf der eigenen Hochzeit. In der privaten Stunde fällt dieser Druck weg.


Denn wenn du mit deinem Tanzpartner allein bist, ohne Publikum, Vergleiche oder Leistungsgedanken, entsteht Raum für echte Entwicklung.


Mit jeder Minute wächst die Sicherheit. Bewegungen werden flüssiger, der Kopf wird ruhiger. Genau hier beginnt Tanzen Spaß zu machen.


Was du nach der ersten Stunde mitnimmst


Am Ende der Stunde hast du konkrete Schritte gelernt. Noch wichtiger ist aber ein anderes Gefühl. Du weißt, dass du tanzen kannst.


Du gehst aufrechter, bewegst dich bewusster und traust dir mehr zu. Dieses Selbstvertrauen wirkt oft über das Tanzen hinaus. Viele erzählen mir das später.


Die erste Stunde ist kein Test. Sie ist ein Einstieg. Und sie zeigt dir, dass Tanzen bei dir anfangen darf.


Möchtest du das selbst erleben?

Die erste Stunde dient vor allem dazu, anzukommen und Vertrauen zu fassen. Ganz ohne Druck – aber mit Klarheit, Struktur und viel Gefühl.

Unverbindlich anfragen

Mein Fazit aus vielen ersten Stunden


Jede erste Tanzstunde ist anders. Aber eines ist immer gleich. Niemand geht schlechter hinaus, als er hereingekommen ist.


Wenn du dir einen ruhigen, persönlichen Einstieg ins Tanzen wünschst, ist ein privater Tanzkurs zu Hause genau richtig. Du lernst in deinem Tempo und in deiner Umgebung.


Und du lernst nicht nur Schritte. Du lernst, dir selbst mehr zu vertrauen.


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